
Wer ist die richtige Person für einen Posten? Sicher, der “Kleine Bürger” hat dies nicht zu entscheiden und doch sieht man über Jahre die immer gleichen Köpfe vor der “Flimmerkiste” umher watscheln. Ob nun im Amt A oder im Amt B, als Minister für das oder als Minister für jenes. Doch wenn man speziell auf den Bereich Finanzen eine Person ansetzt, die bereits negative Erfahrungen, im Bezug auf finanzielle Dinge, inne hat, kann man schon ein wenig ins Grübeln kommen.
Heute wissen wir, dass Wolfgang Schäuble jener ist, der für die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland Verantwortung trägt. Doch in der Zeit vor der Besetzung mit Schäuble als Finanzminister, gab es einiges an Diskussionen, ob dieser denn seiner Aufgabe gerecht werden kann. In einer damaligen Fragen-Runde, ausgestrahlt im Sender Phoenix, kam es zu jener Situation, da es ein Live-Programm war. Es geht um die Affäre bezgl. des Waffenhändlers Schneider, von dem Schäuble zu jener Zeit 100.000 Euro, offiziell, in Bar angenommen hat. Video anbei - inkl. einer Textfassung des Videos:
Fragerunde:
Inhalt des Videos, als Textform:
Rob Savelberg: Frau Merkel, eine Frage von Rob Savelberg von De Telegraaf aus Amsterdam.
Rob Savelberg: Sie reden heute ziemlich viel über Geld, auch über Finanzen, der Bundesrepublik Deutschland.
Rob Savelberg: Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person die öffentlich beteuert hat, im Deutschen Bundestag, dass er einen Waffenhändler nur “einmal” getroffen hat und dabei vergessen hat, dass er auch noch 100.000 DM von ihm angenommen hat.
Rob Savelberg: Also wie können Sie so einer Person als sehr kompetent schätzen, um sozusagen die Finanzen dieses Landes ihn anzuvertrauen, in der Krise. Können Sie das erklären?
Merkel: Weil diese, weil diese Person mein Vertrauen hat.
Rob Savelberg: Aber kann er mit Geld umgehen, wenn er vergisst dass er 100.000 D-Mark in Bar in seiner Schublade liegen hat?
Zuflüstern von Westerwelle gen Merkel: “Es wurde alles gesagt”, kurz darauf -
Merkel: Ich habe jetzt wirklich alles gesagt dazu!
Rob Savelberg: Wenn das alles ist.
Merkel: Wie bitte? - Ich kann gerne den Satz noch einmal wiederholen, aber, ich habe aus meiner Sicht alles gesagt!
Rob Savelberg: Aber es geht um die Finanzen von 82. Millionen Deutsche, also, das ist eine Zahl, die ziemlich groß in der Summe ist, würde ich sagen.
Damit war das Gespräch beendet, da “die nächste Frage” eingeleitet worden ist.
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